Pressemitteilung vom 17. Juli 2026

BDE und BMKE beschließen intensive Zusammenarbeit durch neuen Kooperationsvertrag

Wirtschaftsverbände setzen sich für eine starke mineralische Kreislaufwirtschaft ein

Berlin, 17. Juli 2026 – Der BDE Bundesverband der Deutschen Entsorgungs-, Wasser- und Kreislaufwirtschaft e. V. und der Bundesverband Mineralische Kreislaufwirtschaft und nachhaltige Entsorgung e. V. (BMKE) haben eine enge Zusammenarbeit vereinbart und einen neuen Kooperationsvertrag geschlossen. Das Ziel der beiden Wirtschaftsverbände ist klar: Künftig wollen sie gemeinsam die politischen Rahmenbedingungen für eine starke mineralische Kreislaufwirtschaft wirkungsvoller mitgestalten.

Mit Blick auf die heutigen Herausforderungen betont BDE-Präsident Matthias Harms die Bedeutung eines geschlossenen Auftretens der Verbände: „Die Kreislaufwirtschaft ist auch im Bereich der Mineralik ein zentraler Baustein für Rohstoffsicherheit und ein wesentlicher Hebel in der zunehmenden Sanierung und Erneuerung des Gebäudebestands und der Infrastruktur. Wir freuen uns außerordentlich, dass wir wieder auf die Expertise von Maximilian Meyer als Geschäftsführer und Sandra Giern als Fachexpertin des BMKE zugreifen können, um gemeinsam und eng vernetzt die gemeinsamen Ziele voranzubringen.“

„Durch die Vertiefung der erfolgreichen Zusammenarbeit mit dem BDE gewinnen die gemeinsamen Anliegen unserer Verbände zusätzlich an Schlagkraft“, sagt Michael Stoll, Vorstandsvorsitzender des BMKE. „Mit diesem Schritt knüpfen wir an die bewährte Kooperation auf europäischer Ebene an, die bereits über unsere Dachverbände Fédération Internationale du Recyclage (FIR) und FEAD – European Waste Management Association besteht. Auslöser für die Intensivierung der Zusammenarbeit sind zahlreiche laufende Rechtssetzungs- und Normungsverfahren auf europäischer und nationaler Ebene, die für beide Verbände von großer Bedeutung sind.“

Zu den anzugehenden Themen zählen aktuell die Beratungen um End-of-Waste Kriterien für Bau- und Abbruchabfälle, Rezyklierte Gesteinskörnungen und die Anwendung von REACH, die Entwicklung der Normung im Bereich der Bauproduktenverordnung, die Novelle der Ersatzbaustoffverordnung und last but not least die Erarbeitung des Landfill BREF.

Bildmaterial:

v. l.: Matthias Harms (BDE e. V.), Sandra Giern (BMKE e. V.), Dr. Andreas Bruckschen (BDE e. V.) – Foto: BDE e. V. (Download JPG-Datei)

Über den BMKE
Der Bundesverband Mineralische Kreislaufwirtschaft und nachhaltige Entsorgung e. V. (BMKE) vertritt bundesweit die Interessen von Unternehmen der mineralischen Kreislaufwirtschaft. Mitglieder sind Aufbereiter, Hersteller, Verwerter und Entsorger mineralischer Abfälle sowie Betreiber von Anlagen zur untertägigen Verwertung und Beseitigung. Der Verband bündelt Praxiswissen und bringt dieses in politische und fachliche Prozesse auf EU-, Bundes- und Landesebene ein. Weitere Information unter: www.bmke-verband.de

Über den BDE
Der BDE Bundesverband der Deutschen Entsorgungs-, Wasser- und Kreislaufwirtschaft e. V. wurde 1961 gegründet und ist der Branchenverband der deutschen Entsorgungs-, Wasser- und Kreislaufwirtschaft. Die Mitgliedsunternehmen des BDE repräsentieren 75 Prozent des privatwirtschaftlich erbrachten Umsatzes in den Wirtschaftszweigen Abwasserentsorgung, Sammlung, Behandlung, Beseitigung und Recycling von Abfällen sowie Beseitigung von Umweltverschmutzungen und sonstige Entsorgung. Weitere Informationen unter: www.bde.de

Pressekontakt BMKE:
Nicola Otto
Kommunikation und Öffentlichkeitsarbeit
Tel.: +49 (0)30 / 20 005 27 63
E-Mail: otto@bmke-verband.de
Pressekontakt BDE:
Dirk Böttner-Langolf
Leitung Kommunikation, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Tel.: +49 30 590 03 35-20
E-Mail: boettner-langolf@bde.de

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